Sport & Leichtathletik

Verankerungsverbot in Golf und Griffen/Schlägen erlaubt und verbietet

    Brent Kelley ist ein preisgekrönter Sportjournalist und Golfexperte mit über 30 Jahren Erfahrung im Print- und Online-Journalismus.unser redaktioneller prozess Brent KelleyAktualisiert am 10. Februar 2019

    Nach jahrelangen Diskussionen und Debatten haben die Golfverbände beschlossen, der Verankerung im Golf ein Ende zu setzen. „Anchoring“ bezieht sich auf das Abspannen des Griffendes eines Golfschlägers während des Schlags gegen den eigenen Körper oder das Abspannen der oberen Hand am Griff oder des Unterarms gegen den eigenen Körper, um einen stabilen „Ankerpunkt“ zu schaffen.



    Heutzutage ist das Ankern jeglicher Schläge im Golf verboten.

    Das Ankern fand in den 1980er Jahren mit der Einführung von langen Puttern, einem Besenstiel-Putter, eine viel breitere Anwendung im Golfsport, die gegen die Brust oder das Kinn des Golfspielers abgestützt wurden und einen stabilen Drehpunkt für den Putting-Schlag bildeten. Später, Bauchputter kamen an, und sie wurden für den gleichen Effekt im Magen oder Brustbein verankert.



    Aber die R&A und die USGA entschieden schließlich, dass das Verankern und die Verwendung von „Ankerpunkten“ während des Putting-Schlags (oder eines anderen Schlags) nicht der traditionellen Methode entspricht, einen Schlag auszuführen: mit den Händen vom Körper weg und schwingen die Verein frei.

    Am 28. November 2012 gaben die R&A und die USGA den vorgeschlagenen Wortlaut einer neuen Regel zum Verbot verankerter Striche bekannt. Es folgte eine 90-tägige Kommentierungsfrist und dann, nach einer kurzen Pause, gaben die Leitungsgremien am 21. Mai 2013 bekannt, dass am 1. Januar 2016 ein Ankerschlagverbot in Kraft treten würde und dieses Ankerverbot nun Teil ist der Golfregeln.



    Die 2016 eingeführte Regel war Regel 14-1b. In der heute gültigen Ausgabe der Golfregeln ist das Ankerverbot unter Regel 10.1b geregelt.

    So lautete die ursprüngliche Regel 14-1b zum Zeitpunkt ihres Inkrafttretens:

    14-1b Verankerung des Clubs
    Beim Schlagen darf der Spieler den Schläger weder „direkt“ noch mit einem „Ankerpunkt“ verankern.
    Anmerkung 1: Der Schläger ist „direkt“ verankert, wenn der Spieler den Schläger oder eine Greifhand absichtlich in Kontakt mit einem beliebigen Teil seines Körpers hält, außer dass der Spieler den Schläger oder eine Greifhand gegen eine Hand oder einen Unterarm halten darf.
    Anmerkung 2: Ein „Ankerpunkt“ liegt vor, wenn der Spieler absichtlich einen Unterarm in Kontakt mit einem beliebigen Teil seines Körpers hält, um eine Greifhand als stabilen Punkt zu etablieren, um den die andere Hand den Schläger schwingen kann.

    Und so lautet Regel 10.1b, die jetzt in Kraft ist:

    Beim Schlagen darf der Spieler den Schläger auch nicht verankern:
    *direkt, indem er den Schläger oder eine greifende Hand gegen einen beliebigen Körperteil hält (außer dass der Spieler den Schläger oder eine greifende Hand gegen eine Hand oder einen Unterarm halten darf) oder
    *Indirekt durch die Verwendung eines Ankerpunkts, indem ein Unterarm gegen einen beliebigen Körperteil gehalten wird, um eine greifende Hand als stabilen Punkt zu verwenden, um den die andere Hand den Schläger schwingen kann.
    Wenn der Schläger, die greifende Hand oder der Unterarm des Spielers während des Schlags lediglich seinen Körper oder seine Kleidung berühren, ohne gegen den Körper gehalten zu werden, liegt kein Verstoß gegen diese Regel vor.

    Die Strafe für einen Verstoß gegen Regel 10.1b ist Lochverlust im Matchplay oder zwei Strafschläge im Zählspiel.

    Sind Belly Putter und Long Putter verboten?

    Nein. Ganz wichtiger Punkt: Das Ankerverbot war (und ist) nicht eine Änderung der Ausrüstungsvorschriften. Bauchputter und lange Putter bleiben völlig legal, solange sie den Ausrüstungsvorschriften entsprechen.

    Was Regel 10.1b anspricht, ist die Schlaganfall , nicht der Schläger, mit dem der Schlag ausgeführt wird. Wenn Sie also mit einem Belly Putter oder Long Putter putten, müssen Sie aufgrund des Ankerverbots nicht damit aufhören. Es verbietet nur die Verankerung dieser (und aller anderen) Clubs.

    Welche Arten von Griffen/Anschlägen erlaubt und verbietet Regel 10.1b?

    Jede Art von Griff oder Schlag, die nicht das Verankern des hinteren Endes des Schlägers am Körper oder das Verankern einer Hand oder eines Unterarms gegen den Körper beinhaltet, um einen „Ankerpunkt“ zu schaffen, war von dieser Regeländerung nicht betroffen.

    Ein konventioneller Puttschlag zum Beispiel bleibt davon unberührt. So auch das Putten mit Kreuz und der Klauengriff, neben vielen anderen Arten von Puttinggriffen und -schlägen. Sie können sogar mit einem Bauch- oder Besenstiel putten, solange Sie nicht verankern (z anstatt gegen die Brust gedrückt zu werden).

    Siehe Regel 10 auf der R&A-Website um Abbildungen anzuzeigen, die Golfspielern zeigen, welche Arten von Putting-Schlagarten im Rahmen des Ankerverbots nicht erlaubt sind.

    Gilt das Ankerverbot nur für Putting Strokes?

    Nein, Ankern irgendein Schläger während eines Schlages ist durch die Regeländerung gesperrt. Aus praktischen Gründen sind jedoch nur Putting-Methoden betroffen (da niemand andere Schlagarten verankert).



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