Sport & Leichtathletik

Regeln für den olympischen Stabhochsprung-Wettbewerb

    Mike Rosenbaum ist ein preisgekrönter Sportjournalist, der seit mehr als 15 Jahren über verschiedene Sportarten und Veranstaltungen berichtet.unser redaktioneller prozess Mike RosenbaumAktualisiert am 16. Juni 2018

    Die Olympischen Spiele der Neuzeit umfassen eine große Vielfalt an Leichtathletik-Events, aber vielleicht keine ist so einzigartig wie der Stabhochsprung.



    Ausrüstung

    Die Stöcke der Stabhochspringer gehören zu den am wenigsten regulierten olympischen Geräten. Der Mast kann aus jedem Material oder Materialkombination bestehen und kann jede Länge oder jeden Durchmesser haben, die Grundfläche muss jedoch glatt sein. Der Stock kann am Griff und am unteren Ende Schutzschichten aus Klebeband haben.

    Voltigierbereich

    Die Start- und Landebahn ist mindestens 40 Meter lang. Voltigierer können bis zu zwei Marker auf der Start- und Landebahn platzieren. Die Teilnehmer pflanzen ihre Stöcke in eine ein Meter lange Box, die vorne 60 Zentimeter breit und hinten 15 Zentimeter breit ist. Die Querlatte ist 4,5 Meter breit.





    Der Wettbewerb

    Bei den Spielen in Athen 2004 nahmen 38 Männer und 35 Frauen an ihren jeweiligen Qualifikationsrunden teil, um sich einen Platz im Stabhochsprung-Finale zu sichern. Sechzehn Männer und 14 Frauen nahmen an ihren jeweiligen Finals teil. Qualifikationsergebnisse werden nicht ins Finale übernommen.

    Regeln

    Sobald der Voltigierer den Boden verlässt, darf er die untere Hand nicht über die obere Hand an der Stange bewegen, noch darf sie die obere Hand an der Stange höher bewegen. Voltigierer dürfen die Stange während des Voltigierens auch nicht mit ihren Händen stabilisieren. Ein erfolgreicher Sprung ist ein Sprung, bei dem die Querlatte an Ort und Stelle bleibt, wenn der Voltigierer den Landebereich verlassen hat.



    Die Wettkämpfer können mit dem Voltigieren auf jeder vom Hauptkampfrichter angekündigten Höhe beginnen oder nach eigenem Ermessen bestehen. Drei aufeinanderfolgende verpasste Sprünge in beliebiger Höhe oder Kombination von Höhen scheiden den Voltigierer aus dem Wettkampf aus.

    Der Sieg geht an den Voltigierer, der im Finale die größte Höhe meistert. Wenn zwei oder mehr Voltigierer den ersten Platz teilen, sind die Tie-Breaks: 1) Die wenigsten Fehlschüsse auf der Höhe, in der der Gleichstand aufgetreten ist, und 2) Die wenigsten Fehlschüsse während des gesamten Wettkampfs.

    Bleibt die Veranstaltung unentschieden, haben die Voltigierer ein Stechen, beginnend mit der nächsthöheren Höhe. Jeder Voltigierer hat einen Versuch. Die Stange wird dann abwechselnd abgesenkt und angehoben, bis nur noch ein Voltigierer auf einer bestimmten Höhe erfolgreich ist.



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